Teil eines Werkes 
6. Bd. (1851)
Entstehung
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zur eignen Qual nur vermehrte. Da lernt' ich Je⸗ ſuiten kennen und fand eigenthümliche, am Daſein merkwürdig erfreute Menſchen. Sie reiſten und wan⸗ delten da und dort. Hier kannte man ſie, dort nicht. Sie hatten Zwecke, deren Nothwendigkeit ſie nicht un⸗ terſuchten, deren Durchführung ſie unterhielt und ſie im Zuſammenhang mit einer großen geſchloſſenen Kette kluger Mitperbundener perſönlich ſtärkte und erheiterte. Ich finde in den Jeſuiten die Apoſtel des reinſten Menſchenthums. Was wollen ſie denn anders, dieſe Vielverſchmähten, als die Menſchen von dem Staate, der ſie quält, von der Kirche, die ſie verdüſtert, etwas lockerer und loſer laſſen? Was wollen ſie herſtellen? Nur die große, bequeme Ordnung der römiſchen Re⸗ ligion, die am Ende, wenn man aufrichtig ſein will, nichts als ein freundlicher Verkehr zwiſchen dem Laien und dem Prieſter und eine Art von Gewiſſens⸗Arka⸗ dien iſt. Arkadien iſt überall, wo es keine Gewiſſens⸗ biſſe gibt. Die Jeſuiten können, was ſie bezwecken, kaum ſagen. Es ſind die eigentlichen Triebkräfte der Welt, die mehr die Freunde des gedrückten Volkes heißen dürfen als alle Demagogen im Purpur und in der Blouſe. Was iſt denn Das groß für Skla⸗ verei, zum römiſchen Stuhle zu gehören? Die leich⸗ teſte, die lindeſte iſt's! Eine viel lindere, als der welt⸗