Teil eines Werkes 
6. Bd. (1851)
Entstehung
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unter dieſen duftenden Gewächſen, die Hand böte, du würdeſt ſie nicht zurückweiſen! Bringt er nicht Hei— matsluft mit? Geht er nicht wieder dahin, wohin du gern einen ſolchen Gruß aus lebendem Munde überſenden möchteſt! Rafflard benutzte dieſe Stimmung, die er bei Helenen offen genug vorfand. Er war noch klüger. Er machte gleich reinen Tiſch. Er ſagte: Gräfin, warum haſſen wir uns? Er ergriff damit gleichſam das ſchillernde Gewand, das ſeine geheim— ſten Abſichten verbarg, und zog die tauſend Falten deſſelben glatt in eine Fläche, in die Fläche der Auf—⸗

richtigkeit und Bonhommie. Er ſprach ſo natürlich,

ſo ſich ſelbſt ironiſirend, daß Helene ſchon lächelte. Er verſpottete die alte Dame vom Faubourg St.⸗Ger⸗ main, er ahmte der Gräfin ſo treffend nach, daß He⸗ lene ſie völlig wiedererkannte und mit zu lachen an⸗ fing. Seine grauen Augen wurden faſt kindlich; ja als ihn ſein böſer Huſten überfiel, griff Helene in die Schubfächer ihres Schreibtiſches und bot ihm, mit⸗ leidig wie ſie war, von der Pate Regnauld aus Or⸗ leans an, die er täglich kaute, aber doch koſtete, doch als etwas ihm Unbekanntes annahm, nur um dabei über das ſchöne Paris ſentimental werden zu können und Helenen zu rühren. Und vollends umſtrickte er Helenen dann durch das offene Vertrauen, das er ihr