Teil eines Werkes 
6. Bd. (1851)
Entstehung
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9.

aren dringlichkeit ſelbſt. Seine großen Hände reichte er ihr Jedem zum Gruße; er umarmte, er küßte Jeden, er St. floß in einem Strom von ſalbungsvollen Liebesworten chaft über und bot Jedem ſeine Freundſchaft an. Er hatte und ſich von einer gewöhnlichen Herkunft allmälig empor⸗ er in geſchwungen durch das Princip, die ganze Menſchheit und wäre zu gewinnen durch die Süßigkeit der Vorſtellun⸗ Bru⸗ gen, die das Gegentheil unſrer Eriſtenz in Jedem zu ſeine wecken pflege. Er näherte ſich den jungen Mädchen

und ſprach mit ihnen von der Ehe; den Frauen und ſprach mit ihnen von dem gebundenen Schickſal ihrer unabänderlichen Wahl. Jungen Männern malte er 1 die ſüßeſten Träume des Glücks aus, den Alten ſpie⸗ gelte er den Glauben vor, man hielte ſie noch für

einer uten mit

2 jung. Jedem aber, den er leiden, unbefriedigt ſah, dine nahte er ſich mit der Verſicherung, er errathe ſein Jr⸗ verfehltes Geſchick, er ahne ſeine wahre Beſtimmung. ſch Die Frauen gewann er durch die theilnehmende Ent (0, deckung, daß ihr Geiſt gebunden, gefeſſelt, an Gemei⸗ ſer⸗ nes entwürdigt wäre. Die Männer belauſchte er in

ſaff der geheimſten Sehnſucht ihres Ehrgeizes und beglückte die Strebenden mit glänzenden Bekanntſchaften, die er in der That wie Viſitenkarten aus ſeiner Weſten taſche zog. Sylveſter Rafflard war der lebendige Ver⸗ ſucher. Ewig legte er Denen, die er umſtricken wollte,