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währte. Seit einer Reihe von dreißig Jahren waren es Jeſuiten geweſen, Prieſter oder Affiliirte, die ihr nahe ſtanden. Der letzte ihrer Vertrauten, Abbé St.⸗ Dor, ein Prieſter aus dem Convicte der Geſellſchaft Jeſu in der Rue Jean Jaques Rouſſeau, ſtarb und empfahl ihr Sylveſter Rafflard, einen Genfer, der in Turin gläubig, aber nicht Prieſter geworden war und ſich nur als ein in weltlichen Dingen dienender Bru⸗ der zu den ehrwürdigen Vätern hielt, die ihm ſeine Exiſtenz machten.
Rafflard war nicht mehr jung, aber von einer unverwüſtlichen Regſamkeit ſeiner faſt thieriſchgebauten Conſtitution. Der große affenartig gebaute Kopf mit dem gewaltigſten hervorſtehenden Unterkiefer ſaß wie auf dem Nacken eines Stiers. Die Schultern waren breit und rund wie die eines Laſtträgers. Die Beine lang und weitausholend, die Arme faſt über die Pro⸗ portion ausgreifend und mit Händen begabt, die ſich wie die ausgeſpreizten Füße eines watſchelnden Waſſer⸗ vogels machten. Dieſer Menſch verband die Giraffe mit dem Rhinoceros. Die ganze Natur Rafflard's war die Sinnlichkeit nicht nur des Magens und des Herzens, ſondern auch die Sinnlichkeit der Augen, der Ohren, der Hände, des ganzen Menſchen. Sein Weſen war wie das Schnalzen des Fiſches. Er war die Auf⸗
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