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ſie ein, ſetzte ſich mit der dienenden Umgebung, mit den Aerzten in Verbindung. Sie litt peinliche Tage, in denen ſie nur von Paulinen, die durch Amanden's Memoiren wieder Kraft und Faſſung errungen hatte, aufrecht erhalten, getröſtet wurde. Wie viel Thränen weinte ſie an der Bruſt dieſer Freundin, die ſich für mitfühlend erklärte, aber ihren Schmerz nur ſtudirte, wie der Künſtler an der Armuth vorübergeht, ihr Al⸗ moſen ſpendet, aber ſeiner Phantaſie auch die Geber— den des Hungers einprägt. Pauline gab ſich ganz auf die„großen Gefühle“ ihrer jungen Freundin ge⸗ ſtimmt; aber Helene mit ihrem überflutenden, liebe⸗ 9⸗ ſiechen Herzen, war ihr doch nur eine Studie jener Autorſchaft, an die ſie zuweilen zurückdachte, ſeit ſie durch Guido Stromer, den vacirenden Pfarrer von Hohenberg, den entpuppten Schmetterling der ſchönen Phraſe und des irren, von Allem geblendeten Idea⸗ lismus, wieder iterariſche Beziehungen kam! He⸗ lene, im Jammer Cgon, erkannte Niemanden mehr, der bei Paulinen verkehrte. Ein Blick des Schmerzes und ſie wandte ſich jeder Begegnung ab. Nur Me— lanie blieb ihr von dem erſten Abend her in Erinne⸗ rung als ein„ſchönes Mädchen“. Als„ſchöner Mann“ hätte ſie Heinrichſon feſſeln dürfen; allein ſie erbat ſich nur die Unterſtützung ſeiner kunſtgewandten


