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Endlich regte ſich etwas im Hauſe. Man ging und fragte vom Fenſter, was es noch ſo ſpät gäbe?
Sie hörte, daß eine fremdartig klingende, das Deutſche etwas gebrochen mit polniſchem Accent ſpre⸗ chende Stimme ſagte, hier wäre ein Billet vom Prin⸗ zen Egon, das man der gnäd'gen Frau morgen ganz in der Frühe beim Erwachen geben ſollte.
Wie ſchlug Paulinen das Herz, als ſie dieſe Worte hörte!
Man nahm das Billet durch das Gitter. Der Fremde, der kein Bedienter war, ging...
Es wird Louis Armand ſein! dachte ſie... Sie kannte von Helenen die Umgebungen Egon's. Es wird der Sänger ſein, der dem Prinzen durch ſeinen Geſang verrieth, daß die Freunde wachten!
Sie ſchellte wiederholt...
Franz kam.
Eben wurde ein Brief vom Prinzen Egon abge⸗ geben, ſagte ſie. Ich will ihn ſogleich leſen.
Franz kehrte um und nahm Ernſten erſtaunt das eben empfangene Billet ab.
Sie erbrach es haſtig, wandte ſich von den ver— ſchlafenen, zurücktretenden Dienern ab und las:
„Gnädige Frau, erſt eine Stunde lang hab' ich in


