Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
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meinen eigenen Schwager. Ich war damals ſchon vierzig Jahre. Sie ſehen, Prinz, wie aufrichtig ich in meiner Biographie bin. Mein Gemahl ſteht dem Hofe nahe... es gibt der Rückſichten mancherlei... ich will Ruhe haben und haſſe alle gewaltſamen Er⸗ ſchütterungen... die Denkwürdigkeiten Ihrer Mutter mußt' ich beſitzen. Zeitlebens hab' ich immer dienende Hände gefunden, die gern für mich eintraten... man hat viel aus Liebe zu mir gethan... mehr, als ich wollte, mehr, als ich oft mochte, guthieß... o Gott, es knüpft ſich viel an meinen Namen, was nicht ganz aus meiner Seele floß!

Pauline wollte das Haupt ſenken, aber ſie mußte aufhorchen. Es war ihr, als huſtete im Nebenzimmer die Ludmer...

Wir werden geſtört, ſagte Egon und faßte ſich kurz. Ich bin vollkommen auf dem Standpunkt, gnä⸗ dige Frau, den Sie mir bezeichnet haben. Ich denke nicht kleinlich von Ihnen. Ich bin nicht befugt, der Richter Ihres Lebens zu ſein. Einen ſchlimmen Ge⸗ brauch von dieſen Denkwürdigkeiten werd' ich nie machen. Beſorgen Sie Das nicht! Nie! Ich verſpreche Ihnen...

Sie glauben alſo, Amanda hätte mich angeklagt ... unterbrach ihn Pauline erſchüttert von dem Wort,