Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
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das ihr ſo gekommen war:Es knüpft ſich Vieles an meinen Namen, was nicht ganz aus meiner Seele floß!

O ich ahne es, Frau von Harder, rief Egon mit aufwallender leichter Rührung. Sie waren tief be⸗ ſchämt, als Sie dieſe Blätter laſen und nichts, nichts von einem rachedürſtenden Herzen fanden...

Pauline ſchwieg...

Räumen Sie Ihrer Feindin die Gerechtigkeit ein! Sagen Sie, daß meine Mutter großmüthig war!

Sie war großmüthig!

Egon wurde ergriffener und ſprach ſtill für ſich:

Gute Mutter! Vergib deinem Sohne!

Dann wandt' er ſich an Pauline:

Geben Sie die Blätter! Noch dieſe Nacht will ich ſie auf meinem Lager mit Thränen netzen.

Prinz, ſagte Pauline jetzt mit entſchiedener Wen⸗ dung, dieſe Blätter! Ich gebe ſte Ihnen nicht.

Wie? Das wäre das Ende Ihrer Mittheilungen? rief Egon.

Wenn ich dieſe Denkwürdigkeiten vernichtet hätte?

Das haben Sie nicht! Nein, nein! Oder doch? Doch? Die großherzige Liebe meiner Mutter beſchämte Sie? Sie vernichteten ein Denkmal Ihrer Scham, Ihres Neides? Sprechen Sie!