Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
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kebensaufgabe

über die Ver⸗ nächtigte. Sie laut, machte den Seſſeln, en Kopf auf Zeit, ſich zi au? fragte d

mich

ir damals ei rraft und En und Rodewwe lden, ich lent it Gewalt, au finden, d ich darf Ihe was mich eruhigung

elma ſich!

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Warum mir nicht? Warum Ihr Zorn? Ihr neu entflammter Haß? Wen ſollte Rodewald nicht lieben.. 2

Dringen Sie nicht in mich, Prinz! Ich will nichts erzählen, nichts aufklären, ich will Sie nur auf Wege führen, wo Sie Achtung und Schonung für mich lernen ſollen, Prinz! Ja, es mag Rache geweſen ſein, daß ich Rodewald und Selma wie die Schlange am Baume des Paradieſes verband. Aber der Himmel ſtrafte mich! Strafte mich durch ſeine Gnade! Ich genas, Prinz! Ich genas! Ein kluger und kundiger Arzt lehrte mich eine Diät, die ich nie gekannt hatte. Die Bä⸗ der von Ems linderten den Reiz meiner Nerven. Ich genas, Prinz! Völlig! Völlig! Die Natur hatte ſich gefunden. Und als ich froh in's Leben zurückkehrte, nun wieder nach Rodewald dem Geliebten ſuche, iſt er entflohen, mir entflohen. Selma war ein Kind. Sie, dacht' ich, wird von ihrer Leidenſchaft bald ge⸗ heilt ſein. Aber mein Freund? Wo iſt Rodewald? Er war verſchollen. Nicht die Liebe zu Selma, die ihn wohl nie innerlichſt ergriffen hatte, hatte ihn fort⸗ getrieben von unſern Wohnungen; Ueberdruß am gan⸗ zen Leben, Ekel, ſchrieb er mir einſt, an Allem, Ekel aber am meiſten an dem Weibe, Ekel am Weibe! Viel⸗ leicht der Kummer und Unmuth über Erfahrungen,