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Frau! Wie ſanft und gut! Wie weich und zart! Prinz... werden Sie nicht ungeduldig, es iſt Ihre Mutter... ich darf wohl hinzufügen, daß die Grä⸗ fin Hohenberg ſehr unglücklich verheirathet war. Ich laſſe über dieſe Saiſon von Landeck, über die Folgen derſelben einen Schleier fallen...
Warum? Erzählen Sie! Ich kenne das unglück⸗ liche Loos meiner Mutter—
Mein Prinz, ich ſchweige. Sie wiſſen nichts von dem Allen. Ich will Ihnen nur ſagen, daß die Freund⸗ ſchaft zwiſchen mir und der plötzlich zur Fürſtin erho⸗ benen Amanda ſich nicht erhalten hat. Ich war von meinen Bruſtkrämpfen dem Tode oft nahe und glaubte zu ſterben. In Ems erwartete ich mein Ende. Meine Schweſter Anna kam, ſte kam mit ihrer Tochter, einem Engel von ſechszehn Jahren, einer halben Waiſe(der Vater war ſoeben geſtorben) Rodewald ſtand mir zur Seite... man erwartete meine Auflöſung. Anna hatte ſich nur losgeriſſen, um mich noch einmal zu ſehen. Sie mußte zurück zur Ordnung ihrer Erbſchaft. Ich bat ſie, mir ihr Kind Selma zur Seite zu laſ⸗ ſen. Sie willigte ein. Die Ludmer bedurfte einer Un⸗ terſtützung in meiner Pflege. Ich ſtarb aber nicht... ein Jahr lang glaubt' ich, daß jeden Tag mein Ende nahe. Rodewald und Selma ſollten, Das war noch 33*


