Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ihre Erholun⸗ Freundinnen, ch inniger ge⸗ langes Leben ten Kur, mich ſtkrampfes zu nzigſtes Jahl Anfälle jener Z glaubte, daß alten können. päter als ich hte. Gerade unda die Ge unſer Fürſten Anna hei bſchied nahn n Sohn dai igen Schme einen, krenn ugendfreun ieder leiden eſen, ma öhut mein hetzt die Fi

war in!

Schweiz, in Frankreich, in Italien. Ich habe ein be⸗ wegtes Leben in meine Erinnerungen eingeſchloſſen und vielfach verſucht, das Glück der Erde, das mir nur für kurze Zeit zugemeſſen ſchien, wahr und an der Quelle rein zu genießen. Ich reiſte ſelbſtſtändig und war, wenn man mich nach jetzigem Sprach⸗ gebrauch und damaliger Sitte nennen will, halb und halb emancipirt. Der Liebe dürſtete mein ganzes krampfhaft bewegtes Herz entgegen: ich ſuchte, ich wurde geſucht, fand aber nur ein Band, das mich ganz feſſeln konnte, einen, den ich liebte. Der, den ich anbetete, hieß Heinrich Rodewald, ein junger Mann von ſeltener Prädeſtination. Zu jeder Kunſt beſaß er die Anlage, zu jeder Wiſſenſchaft die Vorkenntniſſe. Genial war ſeine Auffaſſung des Lebens. Es kommt ſo etwas nicht wieder in Eurer jüngeren zerſtreuten, oberflächlichen Generation! Er hatte erſt dem Stu⸗ dium der Rechte obgelegen, war dann in den dama⸗ ligen heiligen Krieg gezogen, kehrte mit Ehrenzeichen geſchmückt heim und wollte zu den Studien zurück. Durch einen Glücksfall erwarb er eine kleine Summe, die er auf eine italieniſche Reiſe verwenden wollte. Er bedurfte dieſer Anregung, um ſein durch die Aben⸗ teuer des Krieges in Gährung gerathenes Blut, das nicht am Studirtiſche ausdauern wollte, einigermaßen