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durfte und ſollte, ſtand bei ihm feſt. Er erzählte auch, wie er durch Stromer's Aeußerung über den Thomas a Kempis mistrauiſch geworden und Rudhard ſeinen Verdacht ausgeſprochen hätte. Rudhard hätte dann geſtockt. Er aber hätte ſeinem noch zögernden alten Erzieher die Angelegenheit aus der Hand gewunden und führe ſie nun gegen deſſen Willen, gegen die An— ſprüche, die Rudhard ſelbſt auf dies Teſtament ſeiner Mutter machen wolle, mit kurzem Proceſſe durch.
Laſſen wir, ſchloß er ſeine Auseinanderſetzung, jede weitere Erörterung und geben Sie mir die Denk⸗ würdigkeiten meiner Mutter, deren Raub ich Ihnen verzeihen will!
Pauline ſchwieg eine Weile, dann ſchlug ſie die Arme zuſammen, legte die Füße übereinander und ſagte:
Ich habe Sie ausreden laſſen, Prinz Egon. Er⸗ lauben Sie, daß ich erwidere. Aber verſprechen Sie mir, jeden kleinlichen Geſichtspunkt aufzugeben! Ich ſage Ihnen, daß ich die Denkwürdigkeiten beſitze—
In der That!
Sie müſſen mir aber ein aufmerkſames Ohr leihen.
Wozu? Weshalb iſt Das nöthig? Warum ſoll ich... Sie achten? rief Egon voll Zorn und voll geheimer Freude, die faſt die Miene des bitterſten Uebermuthes annahm.


