26 fäden zogen ſie an ihm dämmernd vorüber und ſtreiften ſein Gedächtniß...
Sie traten dem Pavillon näher. Egon beſann ſich ſchmerzlich lächelnd auf deſſen Beſtimmung und öffnete leiſe eine der Jalouſieen.
Kaum war Louis, der ſich eben, weil die Garten⸗ thür ging, umgewandt hatte, von ihm veranlaßt wor⸗ den, gleichfalls einen Blick auf dieſe üppige Einrich⸗ tung zu werfen, als er die JIalouſie auch ſogleich fallen ließ.
Träum' ich? rief Egon oder ſah' ich...
Louis bemerkte ſeinen Schrecken und trat näher.
Als auch er die Ialouſie fallen ließ, ſchüttelte er den Kopf und ſchien nicht begreifen zu können, warum er noch ſtaunte.
Es war ein Spiegelbild Helenens! ſagte Egon.
Wol muß es die Gräfin d'Azimont ſein, erklärte Louis. Irgendwo wird ſie in dem Pavillon verwei⸗ len. Der Spiegel fing ſie von dieſer Seite her wie ein lebendes Bild auf.
Sie ſchlief? ſagte Egon.
Sie ſchien zu ſchlafen... ſie ruhte nur.
Der Spiegel empfängt ſeinen Reflex von jener Seite her, wo das Badezimmer meines Vaters... Komm, Louis! Komm!
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