Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
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Damit wollte Egon ſtürmiſch zu jenem Fenſter hin, wo die magiſche rothe Beleuchtung einer Kuppel auf eine zierliche Rotunde fiel, deren Bilder, Statuen, Vaſen wir bereits oberflächlich kennen und erſt ſpäter gründlicher betrachten werden.

Auch Louis begriff nicht, wie die Gräfin dorthin gelangen, dort auf einem Divan in beinahe phan⸗ taſtiſcher Kleidung ſchlummern konnte. Er glaubte an den Refler eines dort aufgehängten Bildes... Er ſchickte ſich an, dem Prinzen zu folgen, der den Ein⸗ gang nur vom Hofe aus gewinnen konnte und in ſtürmiſcher Eile mit trunkenen Sinnen, wie elektriſirt, das ſchöne verführeriſche Ziel ſuchte.

Doch in dieſem Augenblick hielt ſie Sanitätsrath Drommeldey auf.

Ei, ei, wohin ſo raſch? rief der Arzt und ſchlug Egon auf die Schulter.

Dieſer wandte ſich, unangenehm überraſcht, und hätte ſich gern von dem Arzte losgemacht.

Aber der Gehorſam eines Geneſenden hinderte ihn. Der Arzt hatte ſchon den Puls in der Hand und be⸗ hauptete, daß Egon zu lange im Garten verweilt hättte. Er müßte hinauf...

Nein, nein, ſagte Egon, es iſt nur eine augen⸗