Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
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chwingen des in Natur flie⸗ worfen. Ich nt, ſie auszu⸗ Erinnerungen mmen, Cgon, nur ein Wort ſucht! O laß ein Geliebter,

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Lieber, 1

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Was iſt da zu thun? begann Egon nach längerm ſchmerzlichem Nachdenken.

Nur zu wachen, ſagte Louis ernſt, daß dieſe Liebe männlich bleibt, deine Gedanken nicht verweichlicht, deine Entſchlüſſe nicht lähmt.

Ah! ſagte Egon, dieſe Liebe iſt doch ein Unglück.

Damit richtete er ſich auf.

Das Geſpräch hatte ihn nicht erſchöpft. Die Sproſſen auf der Leiter der Gedanken, die er langſam wieder zu erklimmen verſuchte, brachen nicht. Er fand ſich in ſeinen Erinnerungen zurecht und aus der wie— dergewonnenen Kraft des Geiſtes theilte ſich, ſtärkend, eine Belebung des ganzen Körpers mit. Er faßte Louis' Arm und wandelte zwiſchen den Blumenbeeten.

Sie kamen in die Gegend jenes Pavillons, deſſen Inneres Künſtlerhände für die lebhafte und bequeme Phantaſie des alten Fürſten Waldemar, des General⸗ feldmarſchalls, geſchmückt hatten.

Egon kannte dies Innere und betrachtete nach⸗ denklich die angelehnten grünen Jalouſieen. Er be⸗ ſann ſich, ob er nicht einſt Jemanden eingeladen hatte, ſich in dieſem Saale, unter Spiegeln, Blumen. und kerzenſtrahlenden Lüſtres die Geſchichte ſeiner Liebe erzählen zu laſſen... noch wollten aber ſolche Ge— danken nicht haften. Nur wie auf flüchtigen Sommer⸗