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aber als ich auf dem friſchgeſchaufelten Grabe Loui⸗ ſon's erfuhr, daß du ein Prinz biſt, Sprößling eines vornehmen Hauſes, daß du aus Liebe zu dieſer Todten, aus Liebe zu dem beſcheidenen Leben der Armuth, aus Hingebung an die große Sache der Arbeit, deinem Stande, deinen Titeln, allen Vortheilen deiner Geburt drei Jahre entſagen lernen, arbeiten konnteſt... o, Egon, und wenn die Grabeshügel der Aeltern auf den Tod meiner Schweſter erſt gefolgt wären, ſtatt daß ſie ihr vorangegangen, wenn das Herz des zu ſeiner Sphäre zurückkehrenden Jünglings mir das Leben der eignen Geliebten geraubt hätte... wer weiß, ob ich nicht vergeben hätte um dieſes heroiſchen Ent⸗ ſchluſſes willen, um eine That, ſo einzig und groß, daß ich alle eigenen Schmerzen vergaß und dein blieb, Egon, um der Sache des Volkes und der Menſchheit willen! 1
Und ich verſpreche dir, ſagte Egon feierlich, daß dieſe von Patſchouli duftende Verlockung— er zeigte dabei auf das noch ungeleſene Papier— mich nicht aus der Bahn entfernen wird, auf der wir uns wie⸗ der begegneten und dein reines Herz meiner elenden Schwäche vergeben hat!
Geliebt zu werden iſt ſüß! warf Louis ein, um die Selbſtanklage Ggons zu mildern.
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