Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
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n Grabe Loui⸗ prößling eines dieſer Todten, rArmuth, aus Arbeit, deinem deiner Geburt konnteſt... o, er Aeltern auf t wären, ſtatt 8 Herz des zu mir das Leben wer weiß, ob eroiſchen Ent⸗ zig und groß, und dein blieb, der Menſchheit feierlich, daß g— er zeigte — mich nicht wir uns wie⸗ meiner elenden

gouis ein, um

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Ich ſehe rathlos, fuhr Egon fort, auf die ſchmei⸗ chelnden Worte, die ich nun ſeit acht Tagen von die⸗

ſer Unbeſonnenen erhalte, die mir von dem Herzen

Frankreichs hierher nachreiſt und an eine Trennung unſerer Wege nicht zu denken ſcheint! Ich zittre vor dem Wiederſehen. Es iſt etwas in mir, das mir ſagt: Louiſon's Schatten verlangt die Sühne der Trennung von Helenen...

Nein, nein, fiel Louis ein, Louiſon's Schatten iſt ge⸗ ſühnt durch unſere Verſöhnung an ihrem Grabe. Hätte ſie geahnt, was du ihr zum Opfer brachteſt, wer weiß, ob die Vernunft nicht Troſtgründe geboten hätte, die heilend wirkten. Man ſoll nicht Liebe von ſich ſtoßen; nie! nie! Das Leben iſt zu arm daran. Wenn ich nur nicht fürchten müßte...

Louis ſtockte und blickte zufällig auf den Pavillon...

Egon foderte ihn auf zu reden.

Lies dieſen Brief! ſagte Louis, um noch auszu⸗ weichen..

Egon entfaltete das duftende Papier und las, was ihm Helene d'Azimont mit ihrer zierlichen kleinen Hand geſchrieben hatte.