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Gehen einen flüchtigen Blick auf die mit Bildern ge⸗ zierte Treppe, die hinaufführte zu Melanie, zur Toch⸗ ter eines ſolchen Vaters, zu ihr, der ſüßen, himmli— ſchen Melanie; zu ihr, die im Mondenſchein in ſei⸗ nem Arme lag! Zu ihr, die ihn noch in dieſem Au— genblicke wie ein Zauber umſtrickte, trotzdem, daß ſein ſittliches Gefühl ſie verläugnen mußte!
Da hört' er Geräuſch, wie von einer leicht von einem Felſen herunter ſpringenden Gazelle.
Er erſtarrt... Es iſt Melanie!
Freundlich und holdſelig, wie in Hohenberg, ruft ſie ihm von den letzten Stufen, von denen ſie ſich herabbeugte, zu:
Sie böſer, undankbarer Mann! Das Bild, das ich Ihnen mit ſo vieler Mühe erobert habe, ließen Sie ſich wieder rauben. Iſt Das wahr?
Melaniel ſagte Dankmar ſtammelnd und ſprachlos.
Hier, fuhr ſie fort, hier, was ich Ihnen jetzt bringe, halten Sie Das feſter. Gehört es nicht Ihnen?
Dankmar nahm, was ſie ihm darreichte...
Es waren, auf flüchtigen Blick ſah er's, diejenigen Papiere, auf die in ſeiner Angelegenheit Alles, Alles ankam, die einzigen wichtigen, die entſcheidenden Papiere!
Sein Schreck über die Möglichkeit, ohne ſie ge⸗ gangen zu ſein, die Ueberraſchung, Melanie nun wie⸗


