Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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Arm war um meinen Nacken geſchlungen, ich ſog die Küſſe der Liebe von ſeinen Lippen... da tritt ein Handwerker ein, den ich ſeit einiger Zeit angenommen hatte, um meine Villa ſchöner zu ſchmücken. Deſiré war in Paris. Ich wohnte in Enghien... Egon in der Nähe. Meine Phantaſie hatte ein Spiegel— zimmer erfunden, mit dem ich ihn überraſchen wollte. Ach! Egon bewunderte meine Phantaſie im Erfinden! O, ſagte er oft, Helene, du biſt die Göttin des Er— findens! Du biſt eine Schöpferin, eine Künſtlerin des Lebens! Deine Phantaſie iſt orientaliſch! Man ſieht, daß du eine Nachbarin der Cirkaſſierinnen warſt... O Pauline... der unglücklichſte Zufall führte mich auf einen gewiſſen Louis Armand, den Bruder jenes Mädchens, in deren intriguantem Netze der arme Egon Jahre lang geſchmachtet hatte. Louiſon hieß dies Mädchen. Schon von Lyon aus hatte ſie den aus der Penſion in Genf entflohenen halb unreifen Knaben zu all' den Thorheiten verleitet, die hier und in Paris das Gelächter der großen Welt machten. Egon wußte nichts von den geheimnißvollen Arbeiten dieſes Armand, nichts von den Malereien eines deut⸗ ſchen Malers, Reichmeyer, der mir heute aufwarten wollte und den ich zu Ihnen beſchied... Vergeben Sie mir— die Maler haben ja Zutritt bei Ihnen..