Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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Egon wurde mein! Ich durfte ihn mein nennen, denn ich hatte ihn mir erobert. Er kehrte zurück in die Welt, die für ihn beſtimmt war und wie glänzte er in ihr! Pauline, welch ein Triumph, den Mann zu lieben, der Alle blendete! Wenn er in die Salons trat in ſeinem edlen Wuchs, mit dem faſt lockigen Haar, dem ſanften blauen Auge, dem lächelnden Mund, um den ein gewiſſer Schmerz die ganze Seele verkündete— o Pauline, iſt es denn möglich, daß Das war! Daß ich ihn zwei ganzer, voller, wie eine göttliche Minute dahingerauſchter Jahre mein nennen konnte. Mein, mein— und dann— dann—!

Sie regen ſich auf Helene! Laſſen Sie Das! Er⸗ zählen Sie nicht! Une rupture! Das ſagt ja Alles! Ich kenn' es...

O, in dieſer Form nicht! Pauline, in dieſer Form nicht! ſagte Helene dumpf. Das war ja nichts, was Menſchen ertragen können! Das war ja nichts von dem Jammer aller Derer, die ſchon vor uns am gebroche⸗ nen Herzen ſtarben— Pauline und wenn ein Meſſer vor meiner Bruſt zückte und Jemand ſagte: Ich laß dich leben, aber du haſt Das erlebt, ſo würde ich ant⸗ worten: Laß mich ſterben; nur nicht das erlebt! Da, da ſaß ich auf einem Sopha, es war daſſelbe, auf dem einſt jenes Mädchen ſich erholt hatte... ſein

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