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Ich entſinne mich, Rafflard! Profeſſor Rafflard reiſt, um die Gefängniſſe zu ſtudiren—
Das iſt er! Rafflard iſt hier?
In den Zeitungen las ich, daß er einer Geſell⸗ ſchaft angehört, die es ſich zur Aufgabe macht, das Loos der Gefangenen zu mildern...
Lug und Trug! Es iſt ein Jeſuit, wie nur irgend einer in der Rue Jean Jaques Rouſſeau gebacken wird! E verließ die reformirte Religion nach den ſchlimmſten Streichen, die er ſich in Genf erlaubte und muß durch den boshafteſten Zufall von der Welt der Rathgeber meiner Schwiegermutter werden! Nach Egon's Abreiſe flog ich dem Geliebten nach und glau⸗ ben Sie mir, nicht die Gefangenen ſind es, die ihn herführen. Ich bin es! Ich, die er wie eine Schlange umringelt hält, um mich von Egon loszu⸗ reißen...
Die Gräfin theilt nicht die Toleranz ihres Sohnes?
Sie betreibt eine Scheidung. Sie will das Ver⸗ mögen, das nach Deſiré's liebevoller Anordnung mir allein anheimfällt, ſich, der Kirche, dem Beichtſtuhl, den Jeſuiten erhalten. Rafflard hier! Auch Das noch? O ich bin ſehr, ſehr unglücklich, Pauline.
Damit floſſen Helenens Thränen, wie die eines Kindes, dem alle ſeine liebſten Hoffnungen von der


