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Pauline ſuchte Helenen zu tröſten und verſprach ihr Rath und Beiſtand. Nur ſammeln Sie ſich, ſagte ſie und vertrauen Sie mir! Wie kommen Sie denn nur zu dieſer verzehrenden Flamme, zu dem Prinzen Egon?
Ach! Als wir uns vor drei Jahren wiederſahen, Pauline, begann Helene mit ſchwacher Stimme, da war ich im Begriff, aus Verzweiflung über dies Er⸗ denleben irgend eine Thorheit zu begehen. Wär' ich katholiſch, wer weiß, ob ich nicht die Mauern eines Kloſters aufgeſucht und in der Liebe zum Chriſt(He⸗ lene brauchte dieſe franzöſiſche Wendung) in der Liebe zum Chriſt meine unverſtandenen Schmerzen geſam⸗ melt hätte! O eine ſo dürſtende Seele wie die meine und nichts als das ſchale Waſſer des Alltäglichen zur Erquickung! Belcotti, Addington, Bardanski... ich ſchäme mich! Abſcheulich! Es waren Flämmchen auf dieſem Sumpfe geweſen, den ich Leben nannte. Ich hatte den Einen gern ſingen, den Andern gern wetten, den Dritten gern raiſonniren hören und mit allen gern zu vier Händen die Capricen Chopins und Liſzt's geſpielt... Pauline! Das war Alles. Ich kann ſagen, ich hatte in dieſen Flammen nur die


