Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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Deſiré iſt recht krank. Man fürchtet für ihn. Seine Corpulenz wird beunruhigend. Die Mutter gibt ihn auf und Sie wiſſen, böſe Augen ſehen weiter, als die Augen guter Menſchen.

Keine Veränderung in den alten Verhäl tniſſen?

Nur noch geſteigerter! Die Mama iſt förmlich eine Megäre und foltert mich. Deſiré's himmliſche Güte ſchützt mich allein. Sie will die Scheidung vor Deſiré's Tode und Deſiré, der Egon nhrhait liebt—

In der That?

O Deſiré bleibt ſich gleich. Deſiré iſt ein Philo⸗ ſoph. Er gefällt ſich darin, wie Seneca zu ſterben. Ich weiß nicht, ob ich ihn für größer halten ſoll als.

Warum ſtocken Sie?

Darf ich denn unbefangen über Deſiré ſprechen?

Helene!

Sie liebten ihn, Pauline, und waren glücklich, als er mich wählte. Sie drückten mich vor elf Jah⸗ ren an Ihr Herz und nannten mich Schweſter!

Ich dächte, mein Kind nannt' ich Sie, Helene!

O Sie ſind gut, Pauline! Sie blieben mir die treueſte Freundin trotzdem, daß es Ihnen wehe that, das Band, das Sie an den guten Deſire feſſelte,

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