Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

18

polniſchen Volkes mit dem jungen lithauiſchen Flücht⸗ ling Bardansky verwechſelte, o, alle dieſe Vorwürfe waren gerecht und ich nahm ſie mit ſchweſterlicher Liebe hin. Aber endlich ſchrieb ich ihr, ich trenne mich von d'Azimont, ich liebe, ich liebe zum erſte male, ich liebe, wie ein Weib lieben ſoll, ein Weib, das fühlt, ein Weib, das da ahnt, in ihr ruhe das Ge⸗ heimniß der Schöpfung. Als ich ihr ſchrieb: Der, den ich liebe, iſt ein Gott und ſeinen Namen nennen die Irdiſchen Egon Prinz von Hohenberg, und als ſie mir auch darauf Moral, ewig Moral und immer Moral predigte, ſehen Sie Pauline, ich habe ge⸗ ſchworen, wer mir das Kleinod meines Lebens be⸗ ſchmutzt, mir die Sonne verdunkeln will, die ich an⸗ bete und mögen alle Prieſter der Erde ſagen, die An⸗ betung der Sonne wäre Heidenthum... ich könnte den Dolch erheben und jeden Läſterer meiner Religion durchbohren, ſei's ein Bruder, ſei's eine Schweſter und dieſe Schweſter exiſtirt nicht mehr für mich. Pauline gedachte der Zeiten, wo ſie auch mit Dolchen ſpielte! Wäre ſie eine Philoſophin geworden, ſo hätte ſie gelächelt; aber ſie lächelte nicht. So wild war zwar nicht ihr Haß gegen Anna, wie Helenens Haß gegen die Fürſtin Wäſämskoi, aber ſie erwärmte ſich daran, doch wieder einmal auf dem Bereiche der

*

—

11 eren

Herze Tia wizi

bend Spra haben jung, über

wird was Char