Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

16

Egon ſtirbt! Egon wird dieſer Erde nicht mehr angehören!

Ich bitte Sie, Freundin! Ein junger, kräftiger Mann! Wir haben keine Epidemieen. Aerzte um⸗ ſtehen ſein Lager. Sie ſelbſt—

Ich, Pauline? Ich?... Ihr wißt es ja Alle! Wo ich hinblicke, hat ja die Welt kein Mitleid für mich, nur lachende boshafte Augen! Die Menſchen, die Bäume, die Vögel in der Luft lachen! Verſtoßene,

Zwei Jahre des ſeligſten Glückes ſind ja vernichtet, geſchändet— o was ſag⸗ ich geſchändet! Egon! Was du thuſt iſt wohlgethän. Tritt mich mit deinen Füßen, verſtöße mich, morde mein„Sey 7 feir dofse Lebe! Lebe! Lebe!

Helene lag ſchluchzend auf dem Sopha...

Pauline mußte ſich, ſelbſt wenn ſie der kälteſten Faſſung fähig war, von einem ſolchen Ausbruch wil— deſter Verzweiflung erſchüttert fühlen. Sie hatte ſeit einiger Zeit in einer Welt gelebt, die ſich um ſie her immer mehr erſtarrte; ſie hatte früher in dieſer Weiſe ſelbſt geliebt, ſelbſt empfunden. Aber jetzt nach ſo vie⸗ len Verknöcherungen und Verſteinerungen ihrer näch⸗ ſten Lebensbedingungen war ihr dieſe Scene faſt wie

verlorene Helene, ruft mir ja jedes Atom, jedes Stäubchen zu, über das ich ohnmächtig hinſchwebe!⸗

—

Trau zwan weif

genbl

unterd

wiſche

an H S

Sam Theil ſo we ſer T

und

llaſti Em keit traten