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ſeinem redlichſten Eifer etwas unternimmt, was jetzt dem Werthe des Ganzen dienen ſoll, ſogleich muß man bei jedem Schritt, den man wagt, um zu einem guten Ziele zu kommen, hören, daß man Andre ver⸗ letzt hätte! Ach, nicht vor- und nicht rückwärts iſt ein Weg mehr zu finden. Glauben Sie mir, liebe Frau von Harder, daß die Menſchen wol glücklich ſind, die die Seele in den Blumen oder in den Thieren ſuchen! Ach! Auch Sie haben ja viel gelitten.. Liebe! Frau Gräfin! war Alles, was Anna von Harder faſt ablehnend und die Augen niederſchlagend auf dieſe etwas zudringliche Freundſchaftsanerbietung erwiderte... Die Königin, ſagte die Altenwyl, nimmt ſo vielen Antheil an Ihnen! Gibt es nichts, was Sie der hohen Frau näher führen könnte? O ſie hat ein treues Herz. Kennte die Nation nur alle dieſe Menſchen da oben! Gnädigſte Gräfin! ſagte Anna. Mein Leben iſt zu dürftig für den Glanz des Hofes. Was ſoll ich dort! Ich pflege meinen alten Zauberer von Tempel⸗ heide, leſe ihm aus Büchern, wie er ſie liebt, vor, ſticke, wenn es mein Auge erlaubt, und treibe etwas Muſik. In die Muſik hab' ich Alles hinübergeleitet, was in mir noch ſich regen, ausſprechen, ja auch ſich hin⸗ geben möchte. In der Muſik lach' ich, in der Muſik wein' ich. Auf den Tönen Gluck's und Händel's ſchweb' ich da und dorthin, wo ich am liebſten ſein möchte;


