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wachs und Petſchafte, aber Alles zierlich, lieblich, graziös, wie für den Gebrauch eines Elfen, einer Sylphide beſtimmt. Im hellgrünen Zimmer mit den dunkelgrüänen Vorhängen und Möbeln dagegen traf man das wirkliche Leben ihrer ſtarkgeiſtigen Bewoh⸗ nerin. Da waren Schubfächer mit geheimen Druckern, Schränke, feſtverſchloſſen, und Polſter, die wirklich zer— legen und zerſeſſen waren. Hier war Pauline wahr. In dem Vorderboudoir gab ſie einen gefälligen Schein. Wohnlich und traulich war es dort... Man mußte glauben, in ihre geheimſte innere Werkſtatt zu kommen, wenn man durch eine lange Reihe Gemächer endlich durch den allgemeinen Empfangſalon bis in jenes blaue Zimmer gelangte. Da war Alles feſſelnd und ſinnvoll, gemüthlich und beziehungsreich. Man mußte die ſinnige Frau, den ſtill waltenden Geiſt bewundern, der hier wirkte und ſchaffte und ſich mit dem beſchei⸗ denen, anſpruchloſen Bett begnügte. Aber... Pau⸗ line wohnte nicht hier. Sie wohnte in dem Zimmer
Grün in Grün mit düſtren Vorhängen, ſchattig und
dunkel und in hundert Spuren die Wildheit ihres Innern verrathend. Hätte ſie noch ſo lieben können, wie ſie einſt liebte und Niemanden leidenſchaftlicher, als jenen Heinrich Rodewald, ſie würde auch dieſen Raum zu einem Tempel der Liebe erweitert und ver⸗


