Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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Pauline! Pauline! rief die Ludmer und verbarg den Stahl; wie kommſt du auf dieſe alten Dinge zurück! Konnten wir auch nichts Anderes finden, um ſtaubige Polſter zu durchſtechen!

Wie ich ſo in den alten Geräthſchaften Amandens wühlte, fuhr die Geheimräthin fort und ſtützte den Kopf auf, der ihr brannte; wehte mich's ganz ge⸗ ſpenſtig an und es war mir, als lebten ſie Alle noch, ſie, die Elende,— ich ſelbſt noch wie einſt— und Zeck ſtand plötzlich vor mir— ach, was nicht Alles! Man ſoll den alten Plunder, mit dem ſie noch im Tode auf dem Schloſſe coquettiren wird, hinbringen, wohin man will! Es mag in ihm Lüge und Ver⸗ läumdung wie Gift gegen Ungeziefer verborgen und verſteckt liegen— ich will nichts mehr wiſſen— nichts, nichts!— ich habe dies Leben ſatt! Leben mit Furcht iſt mehr als der Tod.

Damit erhob ſich die wild erregte und leidenſchaft⸗ liche Frau und ſchritt, heftig und von unſtillbarer Unruhe gequält, im Saale auf und ab.

Die Ludmer nahm aber in aller Ruhe eine Priſe und lachte, daß das zahnloſe Kinn wackelte.

Hil Hil Hil ſchallte es durch den Gartenſalon. Was iſt? wandte ſich Frau von Harder. Alles Das der Zorn, Täubchen, ſagte die Alte,

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