Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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hinter ſchweren Roſetten zurückgeſteckt waren. Die grünen Zweiglein ſuchten nach der Sonne, deren Licht ja die Nahrung ihres Lebens iſt. Vom Plafond, der gleichfalls mit enkauſtiſcher Malerei glänzend überzogen und mit Goldleiſten eingefaßt war, hing ein ſehr ge⸗ ſchmackvoller Kronenleuchter von Bronce und Kryſtall herab. An den Wänden ſah man zwiſchen den ſechs Fenſtern... drei lagen auf jeder Seite... Beleuch⸗ tungs⸗Glocken, die Abends ihren Schimmer durch ein mattes rothes Glas warfen.

Durch dieſe Räume nun ſchritt, von der Garten⸗ oder Hofſeite herkommend, in Begleitung einer ältern Dame ſtattlichen Ausſehens, die Beſitzerin dieſer com⸗ fortablen Wohnung. Es war eine hohe magere Ge⸗ ſtalt, in eleganter Morgenkleidung. Die Dame war nicht mehr jung und ſchien auch auf den Schein Deſ⸗ ſen, was ſie nicht mehr beſaß, keinen allzu lebhaften Anſpruch zu machen. Sie trug ein weißſeidnes Ban⸗ deau um das ſtrenge, früher vielleicht wenn nicht ſchöne, doch intereſſant geweſene Haupt mit den dunkelum⸗ ſchatteten, ſcharfſtechenden Augen. Der große weiße Kaſchmir⸗Schlafrock war mit grellſtem ſeidenen Roth gefüttert und gab, wenn er aufſchlug, der ſtolz daher ſchreitenden Frau faſt ein Anſehen, als wäre ſie für den Purpur geboren. Sie hatte ein fein battiſtenes

Spitze die ho irgend den zu deau, ſchwär ihrem d, vorn weſen Silbe grauſe fen. dudeut leicht und ſchön läufig § etwas feinen heit diente dama die ſc