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etwas, was ihn durch irgend eine ihm unbewußte Aehnlichkeit ſo mächtig ergriff, daß er hätte betheuern mögen, einen ſolchen Mann einmal als einen höhern Staatsdiener oder einen berühmten Gelehrten irgendwo ſchon geſehen zu haben, dann aber fand er wieder, daß der Fremde ſich doch nur als ganz ſchlichter Naturfreund gab, der zuweilen Aehren raufte und ſie prüfend betrachtete, einen Stein vom Wege auf⸗ griff, in der Sonne funkeln ließ und wieder gleich⸗ gültig wegwarf, das Stackett, mit dem der zum Schloſſe gehörige Baumgarten hier ſchon umzäunt war, mit dem Fuße rüttelnd prüfte und an ſchadhaf⸗ ten Stellen, um zu zeigen, wie vernachläſſigt es war, ſogar eine morſche Planke etwas losriß, kurz er war bei allem Anſtand der Haltung doch eine derbe, der Natur des Landlebens kundige Perſönlichkeit, die ſicher einem Oekonomen oder ähnlichen Geſchäftsmanne ent⸗ ſprach. Endlich folgte der Fremde der Ueberredung des Knaben und that ihm mit ſichtlichem Widerſtreben den Gefallen, mit ihm zum Schloß hinaußzuſteigen.
Dankmar ſtand nun auf und wäre gern gefolgt. Der Fremde und ſein Knabe feſſelten ihn. Er beſchloß, ſich ihnen zuzugeſellen, um auch ſeinerſeits das Schloß in Augenſchein zu nehmen. Da Schlurck dort oben gewohnt hatte, konnte er vielleicht erfahren, wie der


