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mit einem beſcheidenen Fuhrwerke gleichfalls in der Krone Nachmittags eingefunden hatte. Der zierliche, außerordentlich behende, ſchöne Knabe, der ihn beglei⸗ tete, war ſein Sohn. Er nannte ihn, wie Dankmar von den Leuten in der Krone ſchon gehört hatte, mit einem Namen, den Jene offenbar verwälſchten. Er wußte von dieſem Namen nur erſt ſo viel, daß er dem ſeinigen zu ähneln ſchien.... Der Fremde bemerkte Dankmarn nicht, wohl aber ſein kleiner Be— gleiter, der ſein grüßendes Nicken mit Anmuth und ſo beſcheiden erwiderte, daß er vor Verlegenheit roth wurde. Welch' ein anmuthiges Kind! ſagte Dankmar unwillkürlich, als Beide vor ihm auf der Landſtraße der Ebene zuſchritten. So behend, ſo zärtlich, ſo verſchämt! Das Bild eines Ganymed!
Vater und Sohn waren faſt gleich gelleidet. Leichte Strohhüte mit weiten Rändern ſchützten vor dem Sonnenſtrahl. Der Vater trug einen Ueberrock von demſelben halbwollenen Zeuge, von dem der Sohn ein Jäckchen trug. Die Beinkleider waren weit und von einem geſtreiften Zeuge. Der Vater hatte die Bruſt halb offen und hielt nur den Hemd⸗ kragen mit einem bunten Foulard zuſammen, deſſen lange Zipfel über die weit ausgeſchnittene Weſte fielen. Der Sohn dagegen trug ein zierlich gefälteltes Che⸗


