mir nicht nur dieſe Vergleichungen, ſondern dieſe ganze ſelige Stimmung, hier unter dem pleſſener Gerichtsthurme und am Fuße des Schloſſes Hohen⸗ berg, nie verloren ginge! Es könnte nun kommen im Leben, was da wolle, ich ſähe mein Bild, und immer genöß' ich das wieder, was ich jetzt genieße... Ich muß mir den Siegbert einmal hier hinaus plau⸗ dern. In dem Atelier, bei dem Theelöffelgeklapper ſeiner vornehmen Protectricen, in den Salons und Coterien, wo er äſthetiſirt und ſich verdüftelt, wird er mir— jetzt beſinn' ich mich auf ſein Ausſehen im Pelikan— ohnehin ganz blaß... und verſchmachtet mir wol gar... an einer geheimen Liebe?
Wie Dankmar ſo im verſengten Graſe und unter
den würzigen Kräutern und beſcheidenen Blumen,
den Kopf auf den Arm geſtemmt, in die Gegend blickte, die ihm, dem Unruhigen und Raſtloſen, ſo viel Friede in die Seele goß, verweilte ſein Auge, das anfangs nur ſummenden Käfern und Schmetterlingen, dann und wann einem Landmanne, einem Bauer⸗ mädchen, einem Wagen nachhängender folgte, auf einem ältern Manne und einem Knaben, die beide hinter dem Thurme dahergeſchritten kamen und ſich wie er in der Gegend umſchauten. Es war dies
jener Fremde, der Ackermann heißen ſollte und ſich


