Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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hohen Fenſtern ſaß und bald an feiner Wäſche arbei⸗ tete, bald in einem Buche las, bald zum Fenſter hinausſchaute, bald in einem der Amtswohnung zur Seite liegenden Garten mit einem Körbchen unterm Arm ſicher und bewußt auf und ab mehr trippelte als in ruhiger Würde und zufriedener Stimmung ſchritt. Zur Linken ging's dann nach dem Schloſſe hinauf. In der Mitte zwiſchen dem Schloßberg und demAmt lag auch jener gewaltige Thurm, von dem Hackert Veranlaſſung genommen hatte, ſeine erbauliche Schilderung der Patrimonialgerichtsbarkeit zu entwerfen. Es war ein feſtes undegutesStück Arbeit dieſer alte Zwinger der Ungebeyrdigen und Tröſter der etwa Reuevollen. Nur lag er ſonderbarer Weiſe etwas einſam, ganz am Ende des Ortes. Denn hinter ihm lagen getrennt nur durch eine vom ſonnigſten Himmel überwölbte fruchtbare Ebene ſo⸗ gleich die blauen Ränder der Berge, die dem nach ihnen pilgernden Wanderer, wie Dankmar gehört hatte, die reichſte Mannigfaltigkeit von Tannenge⸗ ſchmückten Gründen, Wildbächen mit kleinen Waſſer⸗ fällen, ſchroffen Abhängen und lieblichen Thälern bieten ſollten. Auch von Kohlenmeilern, Steinbrüchen und beſonders einer Sägemühle wurde geſprochen, die Dankmar beſuchen ſollte. Die Sägemühle konnte