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ſtrömende Befruchtung. Die Menſchen ließen recht den Kopf hängen und welkten in ihren Hoffnungen ſo hin oder verwilderten wie ihre Gärten und die kleinen Hecken, die ſie trennten. Pleſſen war ſonſt ſo lieblich! Die Ulla floß vom Ullagrund in zwei Armen hernieder, von denen der eine raſchere und bewegte die Mühle bewäſſerte, die, wie wir wiſſen, die kranke Müllerin nicht verlaſſen wollte; der andere ſchlängelte ſich hier und da durch den Ort und machte eine Menge kleiner Stege und Brücken nothwendig, die ein Haus mit dem andern gar traulich verbanden. In der Mitts des baum⸗ und buſchdurchzogenen Ortes lag ein kleiner Teich, auf dem Enten ſich tummelten. Zur Seite, von düſtern und verſchnit⸗ tenen Linden beſchattet, lag des Pfarrers Wohnung, vor der die Stromer'ſchen Kinder ſpielten und baar⸗ beinig, gleich allen andern Kindern des Ortes, mit den Enten um die Wette in der Ulla und dem Teiche wateten. Höher hinauf lagen dann herrſchaftliche Gebäude, vor allen„das Amt“, nach alter Bauart, von einem Hofe mit Portal und Einfahrt umſchloſſen. Dankmar konnte von der Krone bis in die Zimmer der Frau von Zeiſel hinüberblicken und bemerkte wol die kleine, ſehr geputzte Dame, die unruhig und unbeſtimmt wie ein lebendiges Fragezeichen an den


