Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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ſtimmten. Kannte er doch auch hinlänglich dieſe, man mochte ſie geiſtig halbwüchſige Menſchen nennen, aus ſeiner eigenen juriſtiſchen Praris! Er wußte ja, wie ſelbſt der Unſchuldigſte vor einem Richter zittert und ſich verfärbt, wenn man ihn eines Verbrechens zeiht und mit allen in ſolchen Fällen üblichen Feier⸗ lichkeiten inquirirt. Hatte er nicht Fälle erlebt, wo dieſe beſchränkten Menſchen, beſonders wenn ſie in einer gewiſſen religiöſen Dumpfheit lebten, unter den Fragen eines Richters ſo über ſich in Unklarheit geriethen, daß es ihnen allmälig wurde, als hätten ſie in der That, vielleicht in einem unzurechnungs⸗ fähigen, von böſen Geiſtern ihnen angezauberten Zuſtande, die Verbrechen begangen, deren ſie ver⸗ dächtig erſcheinen ſollten! Des Menſchen Seele iſt ein ſchüchtern Ding, ein zitternd flimmerndes Beben. Nur darin erſchien Dankmarn der alte Zeck wunder⸗ lich, daß er bei ſeiner Mittheilung, Zeck möchte ſich beruhigen, Juſtizrath Schlurck hätte den Schrein gefunden, hätte ihn mit ſich nach der Hauptſtadt genommen,..... ſich verfärbte und ſtutzte..... Statt ſich zu freuen, daß ſeine und ſeines Sohnes Ehrlichkeit nun in das hellſte Licht geſetzt war, griff der Alte ſich in ſein weißes Haar, riß die ſtarren blinden Augen bis zu den dicken weißen Augenbrauen