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liver mit noch größerer Heftigkeit.„Ihr ſollt zu⸗ vor anhören, was ich Euch zu ſagen habe. Ihr ſeid
der größte Spitzbube, der ungehängt herumläuft—
Ihr ſeid...“ 2
„Laß mich vorbei, Du dummes Vieh, oder ich reite Dich nieder!“
Mr. Tulliver erhob ſeine Peitſche und ſpornte ſein Pferd vorwärts; Wakems Thier aber bäumte und überſchlug ſich, ſo daß der Reiter aus dem Sattel und zu Boden flog. Wakem hatte die Geiſtes⸗ gegenwart, raſch den Zügel loszulaſſen, und da die unſicheren Bewegungen des Roſſes nur kurze Zeit anhielten, ſo hätte er wohl ohne weitere Beſchädi⸗ gung, als die des Schrecks und einiger Beulen, ſich erheben und wieder aufſitzen können. Aber noch eh' er hiezu Anſtalt traf, war auch Tulliver von ſeinem Pferd geſtiegen. Der Anblick ſeines ver⸗ haßten glücklichen Gegners, der jetzt zu ſeinen Füßen lag und in ſeiner Gewalt war, erweckte in ihm eine wahre Wuth triumphirender Rachſucht und ſchien ihm eine übernatürliche Behendigkeit und Kraft zu verleihen. Er ſtürzte auf Wakem, der ſich eben auf⸗ richten wollte, zu, packte ihn am linken Arm, ſo daß die ganze Körperlaſt des Advocaten von dem gegen die Erde geſtemmten rechten getragen werden mußte, und bearbeitete ihm aus Leibeskräften den Rücken mit ſeiner eigenen Reitpeitſche. Wakem ſchrie um Hilfe, aber es kam Niemand, bis ſich endlich das Geſchrei eines Weibes und der Ruf„Vater! Vater!“ vernehmen ließ.
Plötzlich fühlte Wakem, daß Mr. Tullivers Arm von etwas feſtgehalten wurde; die Peitſchenhiebe
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