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Er ſah ſie noch immer verwirrt an und entgeg⸗ nete endlich:
„Ah, ich träumte... Hab' ich Lärm gemacht? ... Ich meinte, ich habe ihn am Kragen.“
Siebentes Kapitel. Ein Tag der Abrechnung.
Mr. Tulliver war ein nüchterner Mann, der zwar einem Gläschen nicht abgeneigt war, aber die Schranken der Mäßigkeit nie überſchritt. Er hatte von Natur ein lebhaftes Heißſporntemperament, das nicht des flüſſigen Feuers bedurfte, um aufzulodern. Sein Ungeſtüm ſtand gewöhnlich im Verhältniß zu der erregenden Urſache, ohne daß ſolche Verſtärkungs⸗ mittel mitwirkten, und ſein Verlangen nach etwas Geiſtigem deutete an, daß die allzu plötzliche Freude eine gefährliche Erſchütterung in einem Körper her⸗ vorgebracht hatte, der durch vierjährigen Kummer und die ungewohnt rauhe Koſt niedergedrückt war. Sobald er übrigens den erſten zweifelhaften Moment des Wankens überwunden hatte, ſchien er mit der zunehmenden Aufregung auch an Kraft zuzulegen,* und als er am anderen Tag mit ſeinen Gläubigern zu Tiſch ſaß, erkannte man in dem leuchtenden Auge und in der Glut der Wangen, einer Frucht des Bewußtſeins, daß er wieder eine ehrenhafte Figur machen könne, auf's Neue den alten, ſtolzen, ver⸗ trauensvollen, warmherzigen und warmblütigen Tul⸗ liver, einen ſo ganz andern Mann, als der war, welchem man noch vor einer Woche begegnen tommte,


