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Es wurde bis zum Schlafengehen noch viel ge⸗ ſprochen. Mr. Tulliver wollte natürlich alle Einzeln⸗ heiten von Toms Geſchäftsabenteuern wiſſen, und hörte ihm mit zunehmender Aufregung und Luſt zu. Er war begierig zu erfahren, was bei jeder Gelegenheit geſprochen— wo möglich ſogar was gedacht worden war, und Bob Jakins Rolle bei der Geſchichte weckte in dem alten Mann eigenthümliche Sympathieaus⸗ brüche für die ſiegreiche Schlauheit dieſes merkwür⸗ digen Packmanns. Bobs Jugendgeſchichte kam, ſo⸗ weit ſie unter Mr. Tullivers Augen geſpielt hatte, mit jener Anerkennung aller der verheißungsvollen Züge zur Sprache, welcher man in allen Erinnerun⸗ gen an die Kindheit großer Männer begegnet.
Es war gut, daß dieſe Erzählung hinreichendes Intereſſe bot, um das unbeſtimmte aber glühende Gefühl des Triumphs über Wakem niederzuhalten, da ſonſt ſeine Freude wahrſcheinlich mit gefährlicher Gewalt ſich einen anderen Abzugskanal geſucht haben würde. Gleichwohl deutete gelegentlich ein plötzliches Ausbrechen in einen nicht zur Sache gehörigen Aus⸗ ruf an, daß dieſes Gefühl endlich doch die Oberhand zu gewinnen drohte.
Mr. Tulliver konnte jene Nacht lange nicht zur Ruhe kommen, und als endlich der Schlaf kam, war er voll lebhafter Träume. Morgens um halb ſechs Uhr, als Mrs. Tulliver eben aufzuſtehen im Begriffe war, erſchreckte er ſie durch ein plötzliches Auffahren und einen halb erſtickten Schrei, wobei er ſich in wirrer Weiſe an den Wänden des Schlafgemachs
umſah. „Was haſt Du doch, Tulliver?“ ſagte die Frau. 19


