Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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Welt werden. Wer müßte nicht lachen bei dem Ge⸗ danken, daß Sie der Liebhaber eines ſchönen Mäd⸗ chens geworden ſeien?

Tom, dies duld ich nicht ich kann's nicht länger mit anhören, brach Maggie mit krampfhafter Stimme los.

Halt, Maggie, ſagte Philipp, der nur mit Mühe ſeine Worte hervorbrachte; dann fuhr er, Tom in's Auge faſſend, fort:Sie haben vermuth⸗ lich Ihre Schweſter hieher geſchleppt, damit ſie Zeuge ſei, wie Sie mir drohen und mich beſchimpfen. Dies ſcheint Ihnen natürlich der rechte Weg zu ſein, mich einzuſchüchtern; aber Sie ſind im Irrthum. Laſſen Sie Ihre Schweſter ſprechen. Wenn ſie ſagt, ſie ſei verpflichtet, mich aufzugeben, ſo wird ihr leiſeſter Wunſch mir ein Befehl ſein.

Es mußte um des Vaters willen geſchehen, Phi⸗ lipp, ſagte Maggie in flehentlichem Tone.Tom droht, es dem Vater zu ſagen, und der Vater könnte es nicht ertragen. Ich habe daher verſprechen und feierlich geloben müſſen, daß wir ohne meines Bru⸗ ders Vorwiſſen keinen Verkehr mehr mit einander unterhalten wollen..

Es iſt genug, Maggie. Ich werde mich nicht ändern, aber Sie mögen ſich als vollkommen frei betrachten. Glauben Sie mir übrigens und behal⸗ ten Sie im Gedächtniß, daß ich in Beziehung auf Alles, was Ihnen angehört, nur die wohlmeinend⸗ ſten Abſichten haben kann.

Ja, ſagte Tom, über Philipps Haltung auf⸗ gebracht,Sie haben jetzt gut reden von wohl⸗ meinenden Abſichten gegen ſie und Alles, was ihr