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biſſe gaben ſie ganz in die Gewalt des ſchrecklichen Tom, der ihr Betragen mit dem wahren Namen bezeichnet hatte, obſchon ihre ganze Seele ſich da⸗ gegen empörte, weil er ihr dabei ſo gar keine Ge⸗ rechtigkeit widerfahren ließ. Bei Tom ſchien inzwiſchen der Strom der Entrüſtung ſich gegen Philipp ab⸗ zuleiten. Er wußte nicht, welchen großen Antheil der alte knabenhafte Widerwillen und der perſönliche Stolz an der harten Strenge der Worte hatte, durch welche er ſich ſeiner Pflicht als Sohn und Bruder zu entledigen gedachte. Es lag nicht in ſeiner Art, in ſeine eigenen Beweggründe tiefer einzugehen, da er für Alles, was ſich nicht mit Händen greifen ließ, wenig Sinn hatte. Er wußte, daß ſein Wille und ſein Handeln gut war; denn mit Schlechtem befaßte er ſich nicht.
Mazgie' einzige Hoffnung war noch, Philipp möchte— zum erſtenmal— eine Abhaltung gefun⸗ den haben. Dadurch wurde wenigſtens ein Auf⸗ ſchub gewonnen, und Tom erlaubte ihr dann viel⸗ leicht, ihm zu ſchreiben. Ihr Herz klopfte mit doppeltem Ungeſtüm, als ſie in die Kieferngruppe eintraten. Es war der letzte Augenblick der Un⸗ gewißheit, dachte ſie; Philipp kam ihr ſtets entgegen, ſo bald ſie die Föhren im Rücken hatte. Doch ſie gingen jetzt quer uͤber den freieren, mit Gras be⸗ wachſenen Raum und gelangten von dem Hügel her auf den ſchmalen, buſchigen Pfad. Noch eine Wen⸗ dung, und es fand eine ſo plötzliche Begegnung ſtatt, daß Tom und Philipp, als ſie Halt machten, nur einen Schritt von einander abſtanden. Es trat eine kurze Stille ein, während welcher Philiay einen
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