Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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die Einzelnheiten ſich zu vergegenwärtigen ſuchte, die ſeinem Verdacht Geſtalt geben konnten, erinnerte er ſich, wie er erſt kürzlich ſeine Mutter Maggie hatte auszanken hören, daß ſie bei naſſem Boden nach den rothen Tiefen gehe und an den Schuhen den zähen rothen Lehm mit heimbringe. Da jedoch ſein alter Widerwille gegen den krüppelichen Philipp fortwährte, ſo konnte er es nicht für möglich halten, daß ſeine Schweſter mehr als ein freundſchaftliches Intereſſe für eine ſo unglückliche Ausnahme von dem gewöhnlichen Männerſchlag empfinde. Es lag in Toms Weſen, gegen alle Ausnahmen von dem ord⸗ nungsmäßigen Gang der Dinge eine abergläubiſche Abneigung zu hegen. Liebe für einen mißgeſtalteten Mann erſchien ihm bei jedem Frauenzimmer als etwas Häßliches; aber gar von einer Schweſter hätte er ſie nicht ertragen können. Hatte indeß was immer für ein Verkehr zwiſchen Maggie und Philipp ſtattgefunden, ſo mußte der Sache ohne Weiteres ein Ende gemacht werden. Abgeſehen davon, daß ſie durch ſolche heimliche Zuſammenkünfte ihrem Ruf ſchadete, handelte ſie auch im Widerſpruch mit den tiefſten Gefühlen ihres Vaters und mit den aus⸗ drücklichen Befehlen ihres Bruders. Er verließ am andern Morgen die Heimath in jener argwöhniſch lauernden Stimmung, welche bei dem gewöhnlichſten Lauf der Dinge zu dem auffallendſten Zuſammen⸗ treffen von Umſtänden gelangt.

Selbigen Nachmittag um halb vier Uhr ſtand Tom auf dem Kai und unterhielt ſich mit Bob Jakin über die Wahrſcheinlichkeit, daß in einem oder zwei Tagen das gute Schiff Adelaide mit Reſultaten,