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„Ach, du mein— du mein Himmel,“ jammerte Mrs. Tulliver,„der Gedanke, daß mein Porcellän in dieſer Weiſe verkauft werden ſoll— und ich kaufte es bei meiner Verheirathung, juſt wie ihr das eurige auch, Du, Jane, und Du, Sophie. Und ich weiß, das meinige hat euch nicht gefallen wegen des Zweigs, aber mir gefiel es; und es iſt nie ein Stück davon zerbrochen, da ich es ſtets ſelbſt geſpült habe. Und auf den Taſſen ſind Tulpen und Roſen, ſo daß Jedermann ſeine Freude daran haben kann. Dir wäre es auch nicht lieb, Jane, wenn Dein Porcellän für ein Naſenwaſſer verkauft würde und bald in Trüm⸗ mer ginge, obſchon es nicht gemalt, ſondern nur weiß und geriefelt iſt und lange nicht ſo viel gekoſtet hat, wie das meinige. Und da ſind die Caraffinen— Schweſter Deane, ich kann mir nicht denken, daß Du die Caraffinen hinausläßſt, denn ich habe ſelbſt gehört, daß Du ſie für ſchön erklärteſt.“
„Ich habe allerdings nichts dagegen, einige von den beſten Dingen anzukaufen,“ verſetzte Mrs. Deane etwas ſtolz.„Wir können's ſchon erſchwingen, etwas Ueberflüſſiges im Haus zu haben.“
„Beſte Dingel“ rief Mrs. Glegg mit einer Strenge, die während ihres langen Schweigens nur um ſo mehr Nachdruck gewonnen hatte.„Es überſteigt meine Ge⸗ duld, euch alle immer nur von beſten Dingen und vom Ankauf von Silber oder Porcellän reden zu hören. Du mußſt Dich in Deine Verhältniſſe finden, Beſſy, und nicht an Silber und Porcellän, ſondern darauf denken, daß Du etwas kriegſt, auf dem Du liegen, mit dem Du Dich zudecken oder auf dem Du ſitzen kannſt. Und wenn Dir dies wird, ſo darfſt Du nicht ver⸗


