Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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er liebevoll.Ich werde bald im Stande ſein, Geld zu verdienen, und will mich um irgend eine Stelle umthun.

Gott ſegne Dich, mein Sohn! verſetzte Mrs. Tulliver etwas beruhigt. Dann ſchaute ſie traurig umher und fügte bei:Aber ich würde mich nicht ſo ſehr abkümmern, wenn ich nur die Dinge behalten könnte, auf denen mein Name ſteht.

Maggie war mit ſteigendem Aerger Zeuge dieſer Scene geweſen. Die ziemlich unverholenen Vorwürfe gegen ihren Vater den Vater, welcher in einer Art von lebendigem Tod dalag ließ in ihr keine Theilnahme für den Schmerz um Tafeltücher und Porcellän aufkommen, und ihr Zorn um des Vaters willen wurde noch durch eine egoiſtiſche Empfind⸗ lichkeit über das ſtillſchweigende Einverſtändniß Toms mit der Mutter, ſie von dem gemeinſchaftlichen Jammer auszuſchließen, erhöht. Gegen die Gering⸗ ſchätzung, mit welcher die Mutter ſie zu behandeln pflegte, war ſie faſt gleichgiltig geworden, dagegen empfand ſie jeden Schein einer Zuſtimmung zu der⸗ ſelben, der von Tom ausgehen mochte, um ſo ſchmerz⸗ licher. Die arme Maggie war keineswegs ein un⸗ legirter Guß von Opferwilligkeit, ſondern erhob, wo ſie ſelbſt innig liebte, hohe Anſprüche. Sie brach endlich in die aufgeregten, faſt heftigen Worte aus: Mutter, wie könnt Ihr nur ſo ſprechen, als ob Ihr für nichts einen Sinn hättet, als für die Sa⸗ chen mit Eurem Namen darauf, und nicht auch für das, was unſeres Vaters Namen trägt wie wenn Euch Alles mehr am Herzen liege, als der liebe Vater ſelbſt, der jetzt daliegt und vielleicht nie wie⸗