welche in dem Brief ſtand, habe den Vater krank gemacht.“
„Ich glaube, es iſt von jeher der Plan dieſes Schurken geweſen, unſern Vater zu Grunde zu richten,“ verſetzte Tom, von den unbeſtimmteſten Eindrücken raſch zur entſchiedenſten Schlußfolgerung übergehend.„Aber er ſoll mir's fühlen, wenn ich einmal ein Mann bin. Daß Du mir ja nie mehr mit dem Philipp ſprichſt.“. 17,1
„Oh, Tom!“ ſagte Maggie im Tone wehmüthi⸗ ger Gegenvorſtellung; aber ſie hatte damals keinen Muth, ſich auf einen Wortſtreit einzulaſſen, und wollte noch weniger Tom durch Widerſpruch auf⸗ bringen. 1
Zweites Kapitel. Mrs. Tullivers Tera ein oder Hausgötter.
Die Kutſche ſetzte Tom und Maggie fünf Stunden, nachdem letztere die Heimath verlaſſen, wieder ab, und das Mädchen dachte mit Zittern daran, daß ihr Vater ſie vermißt und vergeblich nach ſeiner„kleinen⸗Dirn“ gefragt haben könnte. Daß ein anderer Wechſel vorgekommen ſein dürfte, kam ihr nicht zu Sinn.
Sie eilte den Kiesweg dahin und trat vor Tom in's Haus; aber ſchon unter der Thüre wurde ſie durch einen ſtarken Geruch nach Tabak erſchreckt. Das Sprechzimmer war angelehnt— von daher kam der Geruch. Seltſam. Konnte ein Beſuch zu einer ſolchen Zeit rauchen? War ihre Mutter da?
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In dieſem Fall mußte ſie ihr ſagen, daß Tom ge⸗ et


