Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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betroffen habe, welches durch allzu viel Güte zu ver⸗ eiteln eine Sünde wäre. Maggie hörte nur wenig von dieſen Dingen, da ſie kaum von der Seite ihres Vaters wegkam; ſie ſaß an ſeinem Bett und hielt ſeine Hand in der ihrigen. Mrs. Tulliver wollte ihren Sohn heimholen laſſen und ſchien mehr an dieſen als an ihren Mann zu denken; aber Tanten und Onkel waren der gegentheiligen Anſicht. Tom blieb beſſer in ſeiner Schule, da Mr. Turnbull geſagt hatte, er glaube, daß keine unmittelbare Gefahr vorhanden ſei. Aber als nach dem Ablauf von zwei Tagen Maggie ſich an die Anfälle von Bewußtloſigkeit, aus der ihr Vater ſtets wieder zu erwachen pflegte, gewöhnt hatte, wurde auch in ihr der Gedanke an Tom übermächtig, und der Umſtand, daß ihre Mutter am Abend unter bitterlichem Wei⸗ nen in den Ruf ausbrach:Mein armer Junge es iſt Unrecht, daß man ihn nicht heimholt bewog ſie, zu ſagen:

Ich will zu ihm gehen und ihm die Kunde bringen, Mutter. Die Reiſe kann ich morgen früh antreten, wenn der Vater mich nicht kennt und nicht braucht. Es wäre hart, Tom heimkommen zu laſſen, ohne ihn vorher etwas wiſſen zu laſſen.

Und Maggie ging am andern Morgen, wie wir geſehen haben. Bruder und Schweſter ſaßen wäh⸗ rend der Heimfahrt auf der Imperiale und unter⸗ hielten ſich mit einander in traurigem, oft unter⸗ brochenem Flüſtern.

Mr. Wakem hat, wie ich höre, eine Pfandur⸗ kunde oder wie man's nennt auf das Gut, Tom, ſagte Maggie.Man meint, die Kunde davon,