Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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angenehme Geſellſchaft; denn ſo weit er zurückdenken konnte, hatten ſie immer an dem Hausweſen etwas zu tadeln gewußt, das doch ſein Vater beſſer ver⸗ ſtehen mußte, als ſie.

Der Flaum zeigte ſich auf Toms Lippen; aber doch waren ſeine Gedanken und Erwartungen in veränderter Form nur ein Fortſpinnen der knaben⸗ haften Träume geweſen, in welchen er vor drei Jahren gelebt hatte. Jetzt wurde er durch den hef⸗ tigen Stoß zum Erwachen gebracht.

Die Bläſſe und das zitternde Schweigen Toms erſchreckte Maggie. Sie hatte ihm noch etwas An⸗ deres zu ſagen etwas viel Schlimmeres. Sie ſchlang endlich die Arme um ihn und ſprach mit einem halben Schluchzen:

O Tom lieber Tom, nimm Dir's nicht allzu tief zu Herzen raffe Dich auf und ſuch' es zu tragen.

Tom ließ ſich geduldig ihre Küſſe gefallen, und in ſeinen Augenwinkeln ſammelte ſich eine Feuchtig⸗ keit, die er hurtig mit der Hand wegwiſchte. Dieſe Handlung ſchien ihn zu wecken, denn er ſchüttelte ſich und ſagte:

Ich werde mit Dir heimgehen, Maggie. Hat nicht der Vater geſagt, daß ich kommen ſolle?

Nein, Tom, der Vater hat dieſen Wunſch nicht geäußert, verſetzte Maggie, in ihrer Sorge wegen ſeiner Gefühle die eigene Aufregung unterdrückend. Aber die Mutter verlangt nach Dir die arme Mutter ſie weint ſo viel. O Tom, es iſt jetzt ſchrecklich zu Haus.

Ihre Lippen wurden blaſſer, und ſie begann faſt