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der genug beſaß, um etwas zuſetzen zu können. Es war daher Tom nie im Schlaf eingefallen, daß ſein Vater ein„Gantmann“ werden könnte; denn von dieſer Form des Unglücks hatte er ſtets als von einer ſchweren Schande reden hören, und Schande war eine Vorſtellung, die er mit keinem von ſeinen Verwandten, geſchweige mit ſeinem Vater in Ver⸗ bindung zu bringen vermochte. Ein ſtolzes Gefühl für Familienachtbarkeit lag ſogar in der Luft, in welcher Tom geboren und erzogen worden. Er wußte, daß es in St. Oggs Leute gab, die Staat machten, ohne entſprechende Mittel dafür zu beſitzen, und hatte ſeine Verwandte immer nur mit Tadel und Verachtung von ſolchen Leuten ſprechen hören. Er hatte ſein ganzes Leben über geglaubt, ohne da⸗ für irgend eines beſtimmten Beweiſes zu bedürfen, daß ſein Vater viel Geld ausgeben könne, wenn er nur wolle, und da ihm durch ſeine Erziehung bei Mr. Stelling für die Anſchauung des Lebens ein koſtſpieligerer Standpunkt gegeben worden, ſo war ihm oft der Gedanke gekommen, wenn er älter ſei, wolle er in der Welt Figur machen mit ſeinem Pferd, ſeinen Hunden, Sätteln und anderem Zugehör eines freien jungen Manns, ſo daß er in St. Oggs hinter keinem von ſeinen Zeitgenoſſen zurückbleibe, die viel⸗ leicht um einen Grad höher in der Geſellſchaft zu ſtehen meinten, weil ihre Väter ein Handwerk trieben, oder große Oelmühlen beſaßen. Was die kopfſchüt⸗ telnden Prophezeiungen ſeiner Tanten und Onkel betraf, ſo hatten dieſe auf ihn nie eine andere Wir⸗ kung gemacht, als daß ſie in ihm die Ueberzeugung hervorriefen, Tanten und Onkel ſeien eine ſehr un⸗


