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„Ja, lieber Tom,“ verſetzte Maggie, zitternd den Bruder anſehend.
Tom blieb eine Weile ſtumm und hielt die Augen auf den Boden geheftet. Dann ſagte er:
„So wird der Vater wohl ein hübſches Stück Geld zu bezahlen haben?“
„Ja,“ antwortete Maggie mit tonloſer Stimme.
„Nun, ſo muß man ſich darein ſchicken,“ ſagte Tom wacker, ohne übrigens den Verluſt eines ſchö⸗ nen Stück Geldes ſich in klarer Vorſtellung zu ver⸗ gegenwärtigen.„Aber ich kann mir denken, daß es den Vater ſehr ärgern wird,“ fügte er mit einem Blick auf Maggie bei, deren bekümmerte Miene ihm nur in dem Licht einer mödchenhaften Auffaſſung des Sachverhalts erſchien.
„Ja,“ entgegnete Maggie abermals tonlos; dann aber fuhr ſie, durch Toms Freiheit von aller ernſten Beſorgniß gedrängt, laut und raſch fort, als hätten die Worte unwillkührlich ſich aus der beengten Bruſt Bahn gebrochen:„O Tom, er wird die Mühle verlieren und das Gut und Alles, ſo daß ihm gar nichts bleiben wird.“
Toms Auge ließ einen Blick des Staunens nach ihr ſchießen; dann wurde er blaß und zitterte ſicht⸗ lich. Eine Erwiederung kam nicht über ſeine Lippen, ſondern er ſetzte ſich wieder auf das Sopha und ſchaute leer durch die Scheiben des entgegengeſetzten Fenſters.
Sorge für die Zukunft war Tom nie zu Sinne gekommen. Sein Vater hatte immer ein ſchönes Pferd geritten, ein gutes Haus gehalten und die heitere zuverläßige Miene eines Mannes gezeigt,
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