Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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Maggie legte ihren Arm um ſeinen Hals und küßte ihn herzhaft.

So, ſagte ſie.Ich werde ſtets Deiner ge⸗ denken und Dich küſſen, wenn ich Dich wieder ſehe und ſollte dies noch ſo lange anſtehen. Doch jetzt muß ich ſort; denn ich denke, daß Mr. Askern mit Toms Fuß fertig iſt.

Als Mr. Tulliver zum zweitenmal kam, ſagte Maggie zu ihm:

O Vater, Philipp Wakem iſt ſo gut gegen Tom er iſt ſo geſcheid und ich liebe ihn. Und Du liebſt ihn auch, Tom, nicht wahr? Sage, Du liebeſt ihn, fügte ſie bittend bei.

Tom erröthete ein wenig, als er ſeinen Vater anſah, und ſprach:

Die Freundſchaft wird ein Ende haben, Vater, wenn ich die Schule verlaſſe; aber ſeit meinem böſen Fuß haben wir uns verſöhnt. Ich lernte von ihm das Damenſpiel, und ich kann ihn jetzt ſchlagen.

Na, ſchon gut, ſagte Mr. Tulliver;wenn er freundlich gegen Dich iſt, ſo mußt Du's ihm er⸗ wiedern und auch freundlich gegen ihn ſein. Er iſt ein armes verkrüppeltes Geſchöpf und ſchlägt ſeiner ſeligen Mutter nach. Doch hüte Dich, daß Du nicht allzu dick mit ihm wirſt; denn er hat doch auch von dem Blut ſeines Vaters in ſich. Ja, ja, das graue Fohlen ſchlägt vielleicht eben ſo hinaus, wie der ſchwarze Hengſt.

Die unharmoniſchen Charaktere der beiden Kna⸗ ben bewirkten, was Mr. Tullivers Ermahnung allein nicht zu Stande gebracht haben würde, denn unge⸗ achtet der Güte, mit welcher Philipp in neuerer Zeit