Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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aber für ihn der größte Theil dieſer Jahre im Ge⸗ fühl eines unheilbar bitteren Loſes entſchwunden.

Mr. Askern ſagt, Du werdeſt bald wieder recht werden, Tulliver haſt Du dies gewußt? begann er mit einiger Schüchternheit, nachdem er leiſe an Toms Bett getreten war.Ich habe eben Mr. Stelling darüber befragt, und er ſagt mir, Du würdeſt bald wieder ſo gut gehen können, wie vorher.

Tom dlickte mit jener augenblicklichen Verhaltung des Athems auf, die uns bei einer plötzlichen Freu⸗ denpoſt befällt; dann ſtieß er einen langen Seufzer aus und heſtete ſeine blaugrauen Augen ſo feſt auf Philipps Geſicht, wie er es ſeit vierzehn Tagen oder drei Wochen nicht mehr gethan hatte. Was Maggie betraf, ſo bereitete ihr die Hinweiſung auf eine Mög⸗ lichkeit, an die ſie nie zuvor gedacht, einen neuen Jammer. Schon die bloße Vorſtellung, ihr Bruder hätte bleibend lahm werden können, überwältigte alle Verſicherungen vom Gegentheil ſo ſehr, daß ſie ſich derſelben nicht zu entſchlagen vermochte und auf's Neue zu ſchluchzen und zu weinen begann.

Sei doch nicht ſo gar einfältig, Magſie, lau⸗ tete Toms zärtlicher Verweis; denn ſeine Gefühle waren eben jetzt ganz wacker.Ich werde ja bald wieder wohl ſein.

Gott behüt', Tulliver, ſagte Philipp, indem er ſeine zarte kleine Hand ausſtreckte, welche ſogleich von Toms ſubſtanzielleren Fingern gefaßt wurde.

Bitte doch Mr. Stelling, ſagte Tom,er möge Dir erlauben, mir bisweilen Geſellſchaft zu⸗ leiſten, bis ich wieder auf ſein kann. Du erzählſt mir dann von Robert Bruce nicht wahr, Wakem?